3D Röntgen (DVT)

3D Röntgen (DVT)

Für Sie gehen wir den nächsten Schritt bei der technischen Ausstattung unserer Ordination. Und in der Entwicklung der Röntgentechnik.

Denn unsere Ordination ist jetzt mit einem eigenen 3D-Röntgengerät (DVT) ausgestattet. Die Abkürzung DVT steht übrigens für "Digitale Volumentomographie".

Weil wir stets sinnvolle Neuerungen in der Zahnmedizin aufgreifen wollen, haben wir schon bislang ein digitales 2D-Röntgen verwendet. Einerseits weil dadurch Röntgenaufnahmen sofort zur Verfügung stehen. Andererseits weil wir so auch die Umwelt schonen (keine Chemikalien bei der Entwicklung).

3D-Röntgen bei Dr. Leidl in Mattersburg

Direkt in unserer Praxis in Mattersburg haben wir jetzt noch umfassendere diagnostische Möglichkeiten.

Ein großer Vorteil für unsere Patientinnen und Patienten in Mattersburg: Ihr 3D-Röntgenbild ist jetzt nur mehr einen Katzensprung entfernt.

Und natürlich können auch ärztliche Kolleginnen und Kollegen im Burgenland nach Vereinbarung gerne von Mo-Fr ihre Patientinnen und Patienten für 3D-Aufnahmen überweisen.

Ein DVT ist aber nicht nur für die Allgemeine Zahnheilkunde - etwa um gewisse Entzündungsprozesse zu erkennen - sondern auch in anderen zahnmedizinischen Fachgebieten nützlich: etwa in der Kieferorthopädie oder der Oralen Chirurgie (Implantatplanung). Hergestellt wurde das Gerät übrigens in Deutschland von einem Unternehmen mit über 100 Jahren Erfahrung in der Röntgentechnik.

Weißes 3D Röntgen Gerät von vorne

Vorteile bei der Diagnostik (Befunderstellung)

Das 3D Röntgen (DVT) bietet zahlreiche Möglichkeiten in der Anwendung. Wie bereits erwähnt, kann es in der Diagnostik (also beim Erstellen eines Befundes) und somit auch bei der Planung einer Behandlung noch mehr Sicherheit geben.

  • verdeckte Bereiche werden sichtbar
  • ein Blick aus unterschiedlichen Perspektiven ist möglich
  • kompletten Überblick in Mund und Zähne
  • Zysten und Wurzelkanäle sind in ihrer Ausdehnung erkennbar

Ein weiterer Vorteil: wo wir sonst mehrere einzelne Aufnahmen machen müssten, reicht nun oft eine einzelne Aufnahme aus: etwa bei überlagerten Zähne, unerwarteten Nervenkanalverläufen, verdeckten Wurzeln oder Kiefergelenkanomalien.

 

3D Röntgen - noch verständlicher erklären

Das 3D Röntgen bietet auch den Vorteil, dass Sie als Patient nicht nur ein "flaches" Röntgenbild sehen. Mit 3D-Röntgenaufnahmen kommt auch eine räumliche Dimension hinzu. Das macht die Bilder oft weit anschaulicher. So können wir Ihnen noch verständlicher und im Detail erklären, worum es geht.

Das Gerät umrundet Sie und in Sekundenschnelle fertigt es hunderte einzelne Bilder an. Die bloße Menge an Information ist aber nicht das, was entscheidend ist. Es geht um die Software im Gerät, die das Bild errechnet: Der Autofokus erkennt in der Vielzahl der Bilder jene, bei denen der Fokus am besten ist. Diese werden dann automatisch ausgewählt. So entsteht am Ende ein Bild, dass die bestmögliche Zeichenschärfe (also Schärfe der Aufnahme + räumliches Auflösungsvermögen) aufweist.

 

Was kosten 3D Röntgenaufnahmen?

Verständlicherweise ist dies eine der häufigsten Fragen. Das 3D Röntgen ist eine Privatleistung, die in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen wird. Ein 3D-Röntgen ist kein Automatismus, sondern wird nur dann angefertigt, wenn es für Ihre Behandlung medizinisch sinnvoll ist.

  • Orale Chirurgie: Zahnimplantate können mittels 3D-Röntgen u.a. auch in navigierter Implantation geplant werden. Genaue Informationen über die Knochendichte, die Lage von Nerven, die Tiefe der Bohrung und die Bohrlänge können eingeholt werden.
  • Wurzelkanalbehandlungen: Der Verlauf der Zahnwurzeln, verdeckte Wurzeln, Wurzelkanäle sowie Entzündungsvorgänge sind noch besser sichtbar.
  • Kieferorthopädie: Kiefergelenksanomalien können leichter bestimmt werden.

 

Vorteile auch für "normale" Röntgenbilder

Auch bei 2D-Panoramaröntgenbildern bietet das neue Gerät Vorteile: Sofern notwendig, bekommen wir jetzt noch schärfere Bilder. Dazu wird eine besondere Technologie verwendet.

Üblicherweise wird ein Röntgenstrahl in einem ersten Schritt in ein Lichtsignal umgewandelt. In einem zweiten Schritt wird das Lichtsignal in eine elektrische Ladung umgewandelt. Erst im dritten und letzten Schritt entsteht aus der elektrischen Ladung dann ein Bildsignal.

Der zweite Schritt kann jetzt wegfallen: Röntgenstrahlen werden direkt in elektrische Strahlen umgewandelt. Technikbegeisterte, ahnen vielleicht schon, wo der Vorteil liegt: es gibt keine Signalverluste. Dadurch wird das Bild schärfer und man kann noch mehr Feinheiten erkennen. Jedes einzelne Röntgenquant kann gezählt werden.